|
In dieser Galerie finden Sie thailändische Malerei im traditionellen Stil. Als ein Land, das sich der westlichen Moderne in einem rapiden
Tempo anpasst, befindet sich Thailand in einer kulturellen Transformation, die auch die Künste stark beeinflusst. Während sich die
zeitgenössische Malerei entsprechend des internationalen Einflusses vielfältig und rasant weiterentwickelt, sind klassische Malereien,
wie sie die inneren Mauern des Königspalastes in Bangkok schmücken, nur noch sehr schwer zu finden.
Im Gegensatz zu den anderen Galerien, bieten wir in dieser Galerie Bilder an, in denen eine Verschmelzung zwischen den traditionellen Vorstellungen und modernen, westlichen Maltechniken stattfindet. Viele junge, asiatische Künstler formen eine neue Identität, indem sie traditionelle Themen mit moderner Malerei zu verbinden suchen. Die Bilder dieser Galerie fangen mit ihren warmen Tönen die lokale Stimmung des Lebens auf einer tropischen Insel Südostasiens ein. Der Maler hat dabei bewusst die Auswahl der Farben stark eingeschränkt. In wenigen, harmonischen Tönen, erzeugt jedes Bild eine eigene Stimmung. zur Modern-Galerie
Im Folgenden werden die Literaturquellen aufgelistet, durch die der interessierte Leser mehr über die asiatische und speziell die südostasiatische Kunst und Malerei erfahren kann:
Ramayana (Die Geschichte vom Prinzen Rama, der schönen Sita und dem Großen Affen Hanuman)
Diederichs Gelbe Reihe. Heinrich Hugendubel Verlag. 2004. München.
Die Bhadavadgita
Marix Verlag GmbH. 2006. Wiesbaden.
Kunst in Süd- und Südostasien
Verlag der Kunst Dresden. 1979.
Modern Indonesian Art (Three Generations of Tradition and Change 1945-1990)
Joseph Fischer. 1990. Singapore.
Reflections on Balinese traditional and modern Arts
Prof. R.M. Moerdowo. Udayana University. 1983. Jakarta.
Java und Bali
Ausstellung Linden Museum Stuttgart. Verlag Philipp von Zabern. Mainz.
Kunst auf Bali. Theater, Tanz, Malerei
Monika Rohrbach. Niedersächsisches Landes-Museum Hannover. 1998.
Göttliches Schattenspiel
Noto Soeroto/v. Veltheim-Ostrau. Ogham Verlag. Stuttgart.
Indonesien
DuMont Kunst-Reiseführer. Hans Helfritz. DuMont Buchverlag. 1981. Köln.
Südostasien Handbuch
Bernhard Dahm und Roderich Ptak. Beck. 1999. München.
Südostasien. Das Erbe Indiens
Reginald Le May. Magnus Verlag. 1975. Essen.
Living Traditions in Balinese Painting
Alison Taylor. 1991. Jakarta.
Different Styles of Painting in Bali
Neka Gallery Bali.
Bali, Moderne Kunst aus dem Museum Ngurah Gede Pemecutan
Achim Sibeth und Thomas Freitag. Museum für Völkerkunde. 1999. Frankfurt am Main.
The Development of Painting in Bali
1989. Neka Museum Bali.
The Art of Bali. Reflections of Faith. (The History of Painting in Batuan 1834-1994)
Klaus D. Höhn.
Kunst und Kultur in Bali
Remseyer. Museum der Kulturen. 2002. Basel.
Pesta Kesenian Bali
Museum of Bali Art Center. 1986.
Art and Crafts of Indonesia
Anne Richter. 1993. London.
Indonesian Pictures. Watercolours, Drawings and Works of Art
Christies. Amsterdam. 1996.
Bali. Götter, Geister, Gamelan. Insel zwischen Mythos und Moderne
Florian Adler u. Roland Dusik. G. Braun Verlag. 1998.
Art of Indonesia´s outer Islands. Beyond the Java Sea
Taylor, Aragon. Nationalmuseum of Natural History. 1991.Abrams New York/Washington.
Antonio Blanco. Fabulous Blanco
D.H. Dhaimeler. Blanco Fine Arts Foundation. Aneka Pasti Raya. 1983. Jakarta.
Lukisan-Lukisan. Koleksi Adam Malik
1979.
Walter Spies. Schönheit und Reichtum des Lebens
Hans Rhodius. Boucher Verlag. Den Haag.
Dance and Drama in Bali
Beryl De Zoefe & Walter Spies. Oxford University Press. 1973.
Bali 1912. Photographs and Reports
Gregor Krause.
Balinese Music
Michael Tenzer. 1991.
The Agung Rai Fine Art Gallery
1992. Bali.
Bali, a Paradise created
Adrian Vickers. 1989.
Han Snel
1993. Jakarta.
Poetric Realism. The Art of Arie Smith
Neka Museum. 1990.
Once a Century. Pura Besakih and the Eka Dasa Rudra Festival
1982. Jakarta.
A House in Bali
Colin Mc Phee.
Island of Bali
Miguel Covarrubias. 1972. Oxford.
|

Die Wayang-Malerei ist die klassische, ursprüngliche indonesische Malerei. Wayang bedeutet Schatten und leitet sich vom indonesischen
Schattentheater Wayang Kulit ab. Die Darstellung der zweidimensionalen, stilisierten Figuren unterliegt einer strengen ikonographischen Ordnung
und entspricht der Darstellung der Lederpuppen aus dem Wayang Kulit.
Der Batuan-Stil ist ebenfalls ein traditioneller Stil aus Bali. Bis in die 60er Jahre hinein wurden diese Bilder eher im klassischen Stil gemalt: Es handelt sich um dunkle, geheimnisvolle Bilder, die sich aus überlieferten Fabeln und Legenden und ihrer übernatürlichen Formenwelt speisen. Ermutigt durch europäische Maler wie Walter Spies, Arie Smit und Hans Snel begannen die Künstler später auch häufig Themen des täglichen Lebens darzustellen. Im Batuan–Stil werden alle Bildgegenstände verkleinert und vervielfältigt. Die Formen sind nicht klar von einander getrennt und die Bildfläche ist gleichmäßig und minimalistisch bemalt. Die komplexen Bilder müssen erst genauer betrachtet werden. Dann aber entsteht eine ganze Erzählwelt innerhalb eines Bildes. Der Betrachter könnte den Eindruck kriegen, als würde er die Szene aus der Luft oder aus einer anderen Welt betrachten und als wenn ein Leben nicht ausreichen würde, um all die Aktivitäten der verschiedenen Kreaturen und ihre Welten zeitlich wie räumlich zu entziffern.